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| SPIELINFO 1.HERREN |
SAISON 2010/2011 | |
1.Kreisklasse Westlausitz - 14.Spieltag:
Lomnitzer SV - SV Liegau-Augustusbad II 3:1 |
Sa 26.02.2011, 14:00 Uhr
Do 21.04.2011, 18:00 Uhr |
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| Tore/Torfolge: |
1:0 Thomas Keil (31.)
2:0 Rico Petzold (65.)
2:1 Gegner (76.)
3:1 Nico Hoffmann (81.) |
20°C |
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| Karten LSV: |
Kay Schramm
Tobias Gunsch
Rico Petzold
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| Aufstellung LSV: |
Christian Rösner - Torsten Schmidt, Kay Schramm, Markus Klotsche, Alexander
Beger - Sandro Siewert, Rico Petzold, Marcel Kambach - Tobias Gunsch (ab
78. Nico Hoffmann), Thomas Keil (ab 62. Marcel Zimmermann), Thomas Kleiber |
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| Schiedsrichter: |
Andreas Lieske (FV Concordia Sohland) |
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| Bes. Vorkommnisse: |
Keine Angaben |
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| Der LSV bezwingt auch Favorit Liegau |
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| Thomas Keil brachte mit seinem 1:0 den LSV auf die Siegerstraße |
Nachdem der LSV in der vergangenen Woche mit dem 4:0-Auswärtssieg in Wachau
ein mehr als eindrucks- volles Lebenszeichen von sich gegeben hat, folgte
am Gründonnerstagabend das Nachholspiel gegen die 2. Mannschaft des SV
Liegau-Augustusbad, die aktuell Tabellendritter der 1. Kreisklasse ist.
Sage und schreibe 17 Spieler standen Trainer Mirko Heine an diesem
Arbeitstag zur Verfügung. Trotzdem begann man die Partie nur zu zehnt, da
man auf Torsten Schmidt wartete, der dann erst in der 15. Minute zur
Mannschaft stieß. Nicht gerade ein Vertrauensbeweis gegenüber den Spielern
auf der Auswechselbank. Nichtsdestotrotz überstand man die
Auftaktviertelstunde gegen die spielstarken Liegauer, die erst in der 21.
Minute zur ersten erwähnenswerten Torchance kamen. Aus spitzem Winkel
schoss man knapp über die Querlatte. In der 27. Minute folgte dann die
erste Hundertprozentige der Gäste, als sich der LSV einen schnellen Konter
einfing und sehr viel Glück hatte, dass der Ball nur am Innenpfosten
landete und der Nachschuss gerade noch so geblockt werden konnte. In der
31. Minute dann die überraschende Lomnitzer Führung. Tobias Gunsch setzte
sich schön auf der rechten Seite durch und schlug eine hohe Flanke in den
Fünfmeterraum. Zunächst schien der Torhüter der Gäste den Ball sicher
herunter pflücken zu können, doch dann ließ er den Ball plötzlich wieder
los, so dass Thomas Keil zur Stelle war und zum 1:0 abstauben konnte. In
der 35. Minute dann wieder Glück für den LSV. Rico Petzold traf mit seinem
"Gurkenzieher" (O-Ton Ex-Trainer Thomas Mager) beinahe ins eigene
Tor, doch Torhüter Christian Rösner verhinderte dies mit einer Glanzparade.
Nach der Pause erhöhte Liegau den Druck auf das Lomnitzer Tor deutlich.
Doch die LSV-Abwehr wuchs immer mehr über sich hinaus und ließ die Gäste
kaum zu gefährlichen Chancen kommen. Einzig in der 64. Minute musste
Christian Rösner in höchster Not retten. Auch wenn der LSV in der Offensive
selbst kaum für Torgefahr sorgen konnte, erkämpfte man sich immer mal
wieder Standardsituationen, die die Abwehr durchatmen ließen. In der 65.
Minute führte dann ein Freistoß zum 2:0. Rico Petzold zirkelte den Ball aus
gut 20 Metern an der Mauer vorbei in die Maschen – ein Traumtor! Liegaus
Angriffe wurden nun wütender, was aber zur Folge hatte dass sich immer mehr
Spieler in Einzelaktionen versuchten. Jeder Ballgewinn des LSV wurde nun
lautstark von Mitspielern und Zuschauern gefeiert. In der 76. Minute musste
man dann aber doch den Anschlusstreffer hinnehmen. Nach einem Angriff über
links scheiterte zunächst ein Liegauer Spieler am überragenden Christian
Rösner, doch der Nachschuss war dann unhaltbar. Lomnitz ließ sich davon
aber nicht einschüchtern und kämpfte weiter aufopferungsvoll gegen den
Sturmlauf der Gäste, die fortan aber immer mehr Entlastungsangriffe des LSV
zuließen. In der 81. Minute führte dann der beste Lomnitzer Spielzug zum
3:1. Nach gutem Pass von Marcel Zimmermann kam Sandro Siewert freistehend
zum Schuss, den der Torhüter zwar parieren konnte, doch in der Mitte stand
der kurz zuvor eingewechselte 18jährige Neuzugang Nico Jahns goldrichtig
und staubte zum dritten Lomnitzer Treffer ab. Der LSV ließ danach nichts
mehr anbrennen und siegte am Ende nach leidenschaftlichem Kampf auch gegen
Liegau. Bei Lomnitz merkte man vor allem die neue mannschaftliche
Geschlossenheit und natürlich auch das gewonnene Selbstvertrauen aus dem
Wachau-Spiel. Mit Rückkehrer Markus Klotsche hat man nun auch wieder einen
Mann in der Abwehr stehen, der seine Mitspieler lautstark antreibt und
damit einen entscheidenden Anteil am Frühlingserwachen des LSV hat. |
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