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| SPIELINFO 1.HERREN |
SAISON 2010/2011 | |
1.Kreisklasse Westlausitz - 7.Spieltag:
Lomnitzer SV - TSV Wachau II 3:1 |
Sa 02.10.2010, 15:00 Uhr |
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| Tore/Torfolge: |
0:1 Gegner (16.)
1:1 Sven Züchner (31.)
2:1 Sven Züchner (36.)
3:1 Sven Züchner (90.+3) |
15°C |
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| Karten LSV: |
Michael Baum
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| Aufstellung LSV: |
Christian Rösner - Torsten Schmidt, Alexander Beger, Uwe Kunert, Kay
Schramm - Marco Großmann (ab 89. Marco Pyrek), Marcel Kambach (ab 73. Ronny
Ehrlich I), Robert Böttcher - Sandro Siewert, Sven Züchner, Michael Baum
(ab 46. Tobias Gunsch) |
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| Schiedsrichter: |
Marcel Mayer (Thonberger SC 1931) |
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| Bes. Vorkommnisse: |
Gelb/Rote Karte für einen Wachauer Spieler in der 4. Minute der Nachsspielzeit wegen groben Foulspiels. |
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| LSV gewinnt Gemeindederby gegen Wachau |
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| Dreifach-Torschütze Sven Züchner (r.) freut sich nach dem 3:1. |
Der Lomnitzer SV hat nach dem sensationellen Sieg gegen Bretnig nun auch
das Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des TSV Wachau gewonnen. Am Ende
bejubelten die Mannen von Trainer Mirko Heine einen hart erkämpften
3:1-Sieg. Die Gäste aus dem anderen Ortsteil der Gemeinde zeigten von
Anfang an, dass sie technisch etwas besser ausgebildet waren als der LSV.
In der 16. Minute hatten sie mit einem schönen Schuss auf das Lomnitzer Tor
die erste große Chance des Spiels. Torhüter Christian Rösner stand dabei
etwas zu weit vor seinem Kasten, was der Schütze der Gäste zwar erkannte
aber nicht bestrafte. Der Ball landete zum Glück nur auf der Querlatte.
Doch nur zwei Minuten später war der Ball dann im Lomnitzer Tor. Wachau
verwandelte einen durchaus haltbaren Freistoß direkt zum 0:1. Darüber
hinaus hätte Christian Rösner seine Mauer auch besser stellen müssen.
Lomnitz kam nach dem Rückstand dann besser ins Spiel. In der 26. Minute
zeigte der 42-jährige Uwe Kunert, dass er sich nicht nur auf Partys sondern
auch beim Fußball noch gut in Szene setzen kann. Nach einer Ecke hatte er
zunächst per Kopf die große Chance zum Ausgleich, ehe er dann auch noch im
Nachschuss am Torhüter scheiterte. Nur 4 Minuten danach hatte mit Michael
Baum der nächste Routinier die Chance zum 1:1, als er eine schöne Eingabe
von Sven Züchner aus Nahdistanz nicht verwerten konnte. Doch bei der
darauffolgenden Ecke war es dann endlich soweit. Sven Züchner reklamierte
zunächst ein Handspiel der Gäste, nutzte dann aber plötzlich die totale
Konfusion in der Wachauer Abwehr eiskalt zum Ausgleichstreffer aus. In der
36. Minute dann fast dieselbe Situation wie beim 1:1. Wieder schaltete Sven
Züchner nach einem Eckball am schnellsten, setzte sich auf engstem Raum im
Stile eines Vollblutstürmers geschickt durch und machte das 2:1 für den
LSV. Zwei Minuten danach meldete sich Wachau mit einer Großchance wieder
ins Spiel zurück. Christian Rösner konnte einen gefährlichen Kopfball
gerade noch so aus dem langen Eck kratzen. Nach dem Seitenwechsel wurde
Wachau zunehmend stärker. Auch wenn LSV-Trainer Mirko Heine in
Feuerwehr-Uniform am Spielfeldrand stand, brannte es phasenweise lichterloh
im Lomnitzer Strafraum. Das für Wachau trotz alledem so gut wie keine
Torchancen heraussprangen, war vor allem dem eigentlichen Feuerwehrmann
Torsten Schmidt zu verdanken, der oftmals in höchster Not klären konnte.
Ansonsten gab es kaum Entlastung für den LSV, da viele Bälle einfach nicht
weit genug herausgeschlagen wurden oder aber leichtfertige Ballverluste im
Spielaufbau für neue Gefahr sorgten. Erst in den letzten 5 Minuten - als
die Gäste hinten etwas öffneten - konnte Lomnitz wieder selbst gefährlich
werden. In der 85. Minute hatte der eingewechselte Tobias Gunsch die
hundertprozentige Chance zur Entscheidung, als er sich zunächst an der
Strafraumgrenze schön durchsetzte und dann völlig freistehend den Ball viel
zu überhastet in die Südkurve hämmerte. So musste Lomnitz weiterhin zittern
und wurde erst in der 3. Minute der Nachspielzeit erlöst. Sven Züchner war
über rechts alleine durchgestartet und vollendete erneut sehr abgeklärt zum
3:1. Damit machte er seinen zweiten Dreier in dieser Saison perfekt und
erzielte zugleich schon sein 9. Saisontor. Solche Trefferquoten kannte man
früher nur vom nach Großnaundorf gewechselten Ricardo Petzold. Bei Wachau
flog dann noch ein Spieler nach einem Frustfoul mit Gelb/Rot vom Platz.
Schließlich besiegelte dann der späte Abpfiff den Derbysieg des LSV, der
damit nach 6 Spielen bereits zum dritten Mal gewinnen konnte. Soviel wie in
der gesamten letzten Saison. |
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