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| Kein Frühlingserwachen des LSV |
28.02.2010, 19:35 Uhr | |
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| Erst vergebens gekämpft, dann auch noch verletzt: Ricardo Petzold |
Heimspiel in Wachau, das hat es früher zu besseren LSV-Zeiten
zuschauermäßig schon oft gegeben. Doch diesmal war es auch auf dem Papier
der Fall. Grund: Der Platz in Lomnitz ist nach dem harten Winter noch nicht
bespielbar. Der LSV, der mal wieder eine mise- rable Hinrunde spielte und
in der Rückrunde eigentlich nur alles besser machen kann, hielt auf dem
Wachauer Kunstrasenplatz in der Anfangsphase gegen die 2. Mannschaft des SC
1911 Großröhrsdorf noch ganz gut mit. Doch dann folgten in der 16. Minute
nach einem Eckball und fünf Minuten später nach einem Angriff über links
die ersten beiden Schlafeinlagen des LSV, bei denen vor allem Marco
Großmann überhaupt nicht gut aussah und zweimal schülerhaft agierte. Diese
beiden Gegentore zogen den "Gästen" aus Lomnitz frühzeitig den
Zahn und man ließ fortan dem Gegner das Feld, der nun nach Herzenslust
kombinieren konnte. Es folgten schließlich bis zur Pause drei weitere
Gegentreffer und damit das endgültige K.O. des LSV. Nach dem Seitenwechsel
musste der LSV dann auch noch auf Torsten Schmidt und Ricardo Petzold (der
vermutlich länger ausfallen wird) verzichten, so dass eine zweistellige
Niederlage drohte. Großröhrsdorf konnte das Ergebnis dann schließlich auch
bis zur 88. Minute ohne große Mühe auf 0:9 erhöhen, ehe Schiri Kai
Thronicke den Lomnitzern den großen Gefallen tat und das Spiel mehr als
zwei Minuten zu früh abpfiff. Fazit: Die Niederlage geht auch in dieser
Höhe mehr als in Ordnung. Großröhrsdorf hätte den LSV ohne Zweifel auch
zweistellig abschießen können, wenn nicht sogar müssen. Eine Frage bleibt,
warum man das Spiel überhaupt nach Wachau verlegt hat, anstatt es
irgendwann bei wärmeren Temperaturen in Lomnitz nachzuholen. Andererseits
ist jedes Spiel, dass der LSV in seiner diesjährigen Besetzung und
Verfassung hinter sich gebracht hat, irgendwie auch ein gutes Spiel. Da nun
auch noch Ricardo Petzold länger auszufallen scheint, ist der neue Trainer
Maik Sudau in den kommenden Wochen wahrlich nicht zu beneiden. |
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