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| Nichts zu holen in Nebelschütz |
06.09.2009, 22:09 Uhr | |
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| Die SG Nebelschütz immer einen Schritt (oder Kopf) eher am Ball. |
Nachdem der LSV in der vergangenen Woche beim Kreisliga-Absteiger
Großröhrsdorf die erste Saison- niederlage hinnehmen musste, folgte heute
bereits die nächste schwere Reise zum Tabellenführer nach Nebelschütz. Für
Lomnitz gab Neuzugang Markus Duda, der vom SV Gnaschwitz-Doberschau an die
kleine Röder gewechselt ist, sein Debüt als Libero. Dafür durfte Ricardo
Petzold wieder im Angriff ran. Doch schon die ersten Spielminuten zeigten,
dass der neue Abwehrchef noch nicht die nötige Ordnung in seine
Hintermannschaft bringen konnte. So klingelte es nach einem groben
Abwehr-Stellungsfehler bereits in der 3. Minute im Kasten von Maik Sudau.
Der LSV hatte anfangs richtige Probleme gegen die schnellen Angriffe des
Gastgebers. Hoffnung keimte dann kurzzeitig in der 13. Spielminute, als
Ricardo Petzold völlig freistehend einen Heber über den Torwart ansetzte,
aber leider nur die Querlatte traf. Doch nur wenige Sekunden später wurde
die nächste grobe Fahrlässigkeit in der Abwehr bestraft, als ein
Nebelschützer Spieler an der Strafraumgrenze völlig ungedeckt das 2:0
erzielen konnte. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit stand Lomnitz dann
hinten endlich etwas sicherer und spielte dadurch auch etwas kontrollierter
nach vorn. Doch Nebelschütz stand einfach zu gut in der Abwehr, so dass bis
auf eine gute Chance von Rico Petzold in der 40. Minute wenig passierte.
Nach der Pause war nicht viel von einem Lomnitzer Aufbäumen zu sehen.
Spätestens in der 55. Minute, als man geschickt ausgekontert wurde und nach
einem Alleingang auf Maik Sudau das 3:0 hinnehmen musste, war das Spiel
faktisch entschieden. Danach dauerte es nur 2 Minuten bis die Gastgeber die
nächste Tiefschlafphase in der LSV-Abwehr zum 4:0 ausnutzen konnten.
Lomnitz hatte dem Gegner nun nichts mehr entgegenzusetzen und ergab sich
seinem Schicksal. In der 63. Führte führte ein fahrlässiger Ballverlust von
Markus Duda zum nächsten Alleingang der Nebelschützer, der kurz vor dem
Strafraum nur durch eine Notbremse von Alexander Beger gestoppt werden
konnte. Die logische Konsequenz war die Rote Karte für den Lomnitzer
Youngster. Der nachfolgende Freistoß blieb aber ungenutzt. In der 70.
Minute konnte die SGN schließlich noch das 5:0 per Abstauber erzielen.
Vorausgegangen war ein schöner Kopfball an den Innenpfosten. Der LSV hatte
zwar am Ende noch die eine oder andere Chance zum Ehrentreffer, doch auch
die Hausherren blieben bis zum Schluss gefährlich und hätten das Ergebnis
durchaus noch höher gestalten können. Fazit: Die Niederlage geht auch in
dieser Höhe absolut in Ordnung. Nebelschütz spielte über weite Strecken
guten Fußball und zeigte dass man in dieser Saison zweifellos zu den
Aufstiegskandidaten gehört. Die Lomnitzer Leistung war dagegen enorm
steigerungsfähig und letztendlich wieder einmal typisch für sonntägliche
Ausflüge. |
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