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| Müder Sonntagskick endet torlos |
24.08.2009, 19:36 Uhr | |
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| Die LSV-Fans wurden im Heimspiel gegen Ottendorf-Okrilla enttäuscht. |
Beflügelt durch den hohen Auftaktsieg gegen Deutsch- baselitz in der
Vorwoche und als krönender Abschluss eines ereignisreichen Lomnitzer
Sportwochenendes, wollte der LSV im Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des
FV Ottendorf-Okrilla 05 vor zahlreichen Zuschauern drei weitere Zähler
einfahren. Bis auf Oldie Andreas Kleiber waren auch alle Mann der
7:0-Erfolgself an Bord. Doch schon die ersten Minuten zeigten, dass heute
ein völlig anderer LSV als in der Vorwoche auf dem Platz stand. Viele
Spieler wirkten müde und zeigten deshalb wenig Laufbereitschaft. Nachdem
sich der Ottendorfer Torhüter in der 15. Spielminute ohne Gegnereinwirkung
verletzte und gegen einen Feld- spieler ausgetauscht wurde, erspielten sich
die Lomnitzer zwar eine optische Überlegenheit, doch viel zu tun bekam der
neue Schlussmann des FVO nicht. Zwingende Torchancen gab es bis zur Pause
auf beiden Seiten keine. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am
Spielgeschehen. Die in der Vorwoche noch so überzeugenden Sven Züchner und
David Kunath blieben heute auf der ganzen Linie blass. Ebenso enttäuschend
der sonst so spielstarke Rico Petzold, der viele Bälle oft zu eigensinnig
verspielte. An die schwache Leistung knüpften schließlich auch die beiden
Doppeltorschützen der letzten Woche, Marco Pyrek und Tobias Gunsch, an.
Auch der eingewechselte Thomas Keil konnte dem Angriffspiel des LSV heute
keine Impulse versetzen. Da auch die Gäste bis auf einen starken Libero
nicht viel zu bieten hatten, plätscherte das Spiel so vor sich hin und
endete schließlich absolut leistungsgerecht mit einem torlosen
0:0-Untenschieden. Zwar hätte der LSV in der einen oder anderen Szene noch
ein glückliches 1:0 über Linie stochern können, doch in der 77. Minute
hatte man auch großes Glück als der FVO mit einem Freistoß nur die Latte
traf. Schlussendlich war die Punkteteilung doch irgendwie eine gefühlte
Niederlage, da der LSV gegen einen schlagbaren Gegner einfach zu wenig tat. |
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