Geschrieben von Maik
05.06.2018, 21:06 Uhr


Am Sonntag war es nun soweit. Das vorentscheidende Spiel um den Aufstieg in die Kreisliga stand für die Spielgemeinschaft Lomnitz/Großnaundorf II auf dem Programm. Bei der Reserve des SV Haselbachtal war noch ein Punkt zu holen, um den 3. Tabellenplatz rechnerisch zu sichern. Trainer Andre Söhnel musste dabei auf seinen Abwehrchef Ricardo Petzold verzichten, der für die 1. Mannschaft der SGG nominiert wurde. Dafür kribbelte es seinem Bruder Rico mal wieder in den Beinen.

Zum Spiel wollen wir heute mal nicht so viel Worte verlieren, da unser Videobeitrag einen besseren Eindruck vermittelt als die Aufzählung der zahlreichen Chancen. Trotz einer über weite Strecken nicht berauschenden Leistung gab es diese nämlich reichlich für die Gäste. Nachdem man einige gute Möglichkeiten nicht nutzen konnte, brachte Rico Petzold die Spielgemeinschaft in der 38. Minute endlich mit 0:1 in Führung. Doch noch vor der Pause musste man nach einem verdeckten Schuss von Tom Schäfer den 1:1-Ausgleich hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel gab es weitere Chancen für unser Team, doch in der 58. Minute fing man sich einen Konter und lag plötzlich mit 1:2 in der Hinterhand (Torschütze: Eric Geier). Den für den Aufstieg nötigen Ausgleich schaffte dann 11 Minuten vor dem Ende Robert Kay, der nach einem Einwurf von Robert Meise und anschließender Kopfballverlängerung von Marcel Zimmermann, zum 2:2 einnicken konnte.

Damit ist das große Abenteuer Kreisliga nun besiegelt! Heute genügte dafür eine durchschnittliche Leistung, bei der man über weite Strecken nicht erkennen konnte, dass man dafür mit aller Entschlossenheit kämpfte. Dennoch gehört der Mannschaft unser großer Respekt, die eine insgesamt hervorragende Saison gespielt hat und sich trotz Spielerabstellungen an die verletzungsgeplagte 1. Großnaundorfer Mannschaft nie von ihrer Bahn hat abbringen lassen. In den letzten beiden Spielen gegen Pulsnitz II und Deutschbaselitz II gilt es nun nochmal zu beweisen, dass man beide Verfolger zu Recht in der Tabelle hinter sich lassen konnte.



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